Johanniskirche Röthenbach

Die Röthenbacher Saalkirche wird, historisch gesichert, im Jahr 1265 erstmals urkundlich erwähnt. Seitdem wurde mehrfach angebaut und erweitert.
Der in den Jahren 2011 und 2012 komplett restaurierte spätgotische Flügelaltar von Peter Breuer aus dem Jahre 1516 fesselt den Blick im Inneren der Kirche. In der Mitte Maria mit dem Jesuskind, auf einer Mondsichel stehend, neben ihr –dem Namen der Kirche entsprechend– zwei Johannesfiguren: links Johannes der Täufer, rechts Johannes der Evangelist. Auf den Altarflügeln ist an der Seite des Täufers die Heilige Katharina, an der Seite des Evangelisten die hl. Barbara dargestellt. Die Predella des Altars zeigt die Geburt Christi.

An der Orgelempore ist Anna Selbdritt zu bewundern: die Großmutter Anna mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuskind auf dem Arm, ebenfalls ein Werk von Peter Breuer.  Das Taufbecken aus Zinn stammt aus dem Jahr 1670 und zeigt eingraviert den Weltenrichter. Die Orgel wurde von der Bornaer Firma Urban Kreutzbach & Söhne gebaut und im Jahr 1868 geweiht. Die Johanniskirche ist inzwischen komplett saniert und gehört zu den schönsten Dorfkirchen im Vogtland.

Die kleine Gemeinde hat zuletzt fleißig für neue Bronzeglocken gesammelt. Im Jahr 2014 wurden zwei Glocken bei Firma Grassmayr in Innsbruck gegossen und im gleichen Jahr geweiht. Sie ergänzen den Klang der kleinen Glocke aus dem 14. Jahrhundert, der wahrscheinlich ältesten Glocke Sachsens, zu einem neuen Dreiergeläut.

Zum Gottesdienst trifft sich die Gemeinde Plohn-Röthenbach abwechselnd in der Plohner Marienkirche und der Röthenbacher Johanniskirche. Lassen Sie sich zu einem Besuch einladen! Informationen dazu im Pfarramt Lengenfeld (Tel.: 037606/2617).